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// Thermoplast Spritzguss

Mit diesem Produktionsverfahren fertigen wir Stoßfänger und Schwellerverkleidungen mit einem Bauteilgewicht von bis zu 8000 Gramm.

Hier kommt vor allem der thermoplastische Werkstoff PP-EPDM zum Einsatz. Natürlich können auch alle anderen gängigen Thermoplaste verarbeitet werden.

Beim Spritzgussverfahren wird das thermoplastische Material in der Spritzeinheit plastifiziert und unter hohem Druck in das Spritzgusswerkzeug eingepresst.

Im Werkzeuginnern erkaltet die Masse wieder und das neu geformte Bauteil wird nach ca. 20 – 30 Sekunden Abkühlzeit mit einem Handlingsroboter vollautomatisch entformt und auf ein Förderband abgelegt.
Das fertige Kunststoffteil ist dann in der Regel ohne zusätzliche Fertigungsschritte sofort lackierbar.

Bedingt durch die hohen Werkzeuginnendrücke und die dadurch benötigten Schließkräfte müssen diese Werkzeuge aus hochwertigen Stählen und mit geringen Fertigungstoleranzen hergestellt werden.

Die dadurch höheren Werkzeugkosten amortisieren sich im direkten Vergleich zum PUR-RRIM Verfahren durch die geringeren Stückkosten (je nach Bauteilkomplexität) bei einer Stückzahl von ca. 10.000 bis 15.000 Stück. 
Somit eignet sich das Thermoplast-Verfahren in der Regel für mittelgroße und große Stückzahlen (größer als 10.000 Bauteile über Laufzeit).