RIM Fertigung


Reaction Injection Moulding (RIM) ist ein Formverfahren, bei dem zwei oder mehrere reaktive Flüssigkeiten unter Hochdruck vermischt und dann in das Formwerkzeug eingetragen werden. Dort reagieren die Flüssigkeiten miteinander, füllen das komplette Werkzeug und härten zu einem fertigen Kunststoffbauteil aus. Aufgrund des Reaktionsprozesses und dem dabei im Werkstoff entstehenden Druck muss der Schließdruck der Maschine und der Härtegrad des Werkzeuges nicht so hoch sein. Daher eignet sich das RIM-Verfahren auch für kleinere Stückzahlen.

 


WEISS automotive lässt die Werkzeuge zur PUR-RIM-Verarbeitung anhand von CAD-Daten oder Urmodellen fertigen. Da beim RIM-Verfahren nur ein relativ geringer Werkzeuginnendruck von etwa 60 bar vorkommt, können auch weichere Materialien für die Formen eingesetzt werden. Die Werkzeuge werden je nach Anforderung hergestellt aus:

- Frontguss (mit Aluhinterbau)

- Walzaluminium

- Stahl

- Walzaluminium/Frontguss Kombination

 

Wichtig ist die gleichmäßige Verteilung und Ausrichtung der verstärkenden Fasern, die sogenannte Isotropie. Ein weiterer qualitätsbestimmender Faktor ist die Temperaturüberwachung im Werkzeug.

 

Werkstoffe


Polyurethane (PUR) sind ein vielfältig verwendbarer Duroplast. Viele Eigenschaften machen Polyurethane zu einem idealen Werkstoff für Kunststoffaußenhautteile im Automobilbereich. Zu den Hauptvorteilen zählen Formstabilität, Crashsicherheit, Gestaltungsfreiheit, Gewichtsoptimierung.